DEIN GARTEN IM JANUAR – 8 Dinge, die Du jetzt schon tun kannst
Es ist Januar. Gerade auch ziemlich eisig. Der Boden ist gefroren und bis auf einen schwungvollen Spaziergang, dick eingepackt, lockt mich gerade nicht besonders viel nach draußen. Aber wenn Deine Gartensehnsucht auch schon langsam, aber sehr deutlich anklopft, ist genau jetzt die Zeit, in der im Kopf schon einiges anfängt zu wachsen.
Und Du kannst jetzt schon mehr tun, als Du vielleicht denkst.
GARTEN TO-DOS IM JANUAR
1. PLANEN
Ich liebe diesen Monat für Zettel, Stift und ein bisschen Tagträumen.
Beete, Ecken, Töpfe, Wege – alles darf einmal durchdacht werden, ohne dass sofort etwas umgesetzt werden muss.
Was möchtest Du dieses Jahr anbauen?
Bleibt alles wie es ist oder darf sich etwas verändern?
MEIN TIPP:
Nimm Dir nicht zu viel vor. Lieber ein paar klare Highlights, die Dir wirklich Freude machen, statt einer endlosen To-do-Liste.
2. SAATGUT SICHTEN, TAUSCHEN ODER BESTELLEN
Jetzt ist die beste Zeit, um Saatgut zu sortieren, Keimtests zu machen, wenn das Haltbarkeitsdatum schon etwas länger her ist und Listen zu schreiben.
Was ist noch da? Was hat letztes Jahr besonders gut funktioniert? Und worauf hast Du dieses Jahr mal Lust?
Bestelle lieber jetzt entspannt, so lange alles noch vorrätig ist.
MEIN TIPP:
Fange nicht zu früh mit dem Vorziehen an. Das Licht reicht im Januar noch nicht aus – Geduld zahlt sich aus.
3. ANZUCHTMATERIAL ÜBERPRÜFEN
Töpfe, Anzuchtplatten, Etiketten, Erde – klingt banal, erspart Dir im Frühjahr aber Nerven. Wenn etwas fehlt oder nicht mehr schön ist, ist jetzt der perfekte Moment zum Ergänzen.
MEIN TIPP:
Setze auf langlebige, nachhaltige Materialien. Gute Qualität begleitet Dich viele Jahre.
Unsere Anzuchtschale mit Untersetzer aus Naturkautschuk (endlich kein Plastik!) und Pflanzschilder aus Schiefer.
4. WERKZEUGE CHECKEN
Schaufel, Spaten, Harke, Gartenschere – alles einmal in die Hand nehmen.
Reinigen, ölen, reparieren oder aussortieren.
MEIN TIPP:
Schärfe Deine Gartenschere. Du wirst es beim ersten Schnitt merken – versprochen.
Perfektes Zubehör: My Cottage Garden Felco Gartenschere (links), Felco Schleifwerkzeug (mitte) und die Pflanzkelle von Krumpholz (rechts).
5. BÖDEN VORBEREITEN
An frostfreien Tagen kannst Du Bodenproben nehmen oder zumindest beobachten:
Wie fühlt sich der Boden an? Verdichtet? Lebendig? Müde?
MEIN TIPP:
Investiere in Deinen Boden. Kompost, Mulch, organisches Material – das ist kein Extra, sondern die Basis für alles, was kommt.
Gib Deinen Pflanzen den besten Start mit unserem Bodenverbesserer
und Bio Brennessel-Pellets. Beide 100% natürlich.
6. ERSTELLE PFLANZPLÄNE
Mein liebstes Winterhobby!
Listen schreiben, Farben kombinieren, Höhen staffeln, Blütezeiten überlappen lassen. Welche Pflanzen mögen Sonne, welche Halbschatten? Was soll miteinander wachsen dürfen?
MEIN TIPP:
Wenn Du unsicher bist: Fertige Beetpläne sind eine wunderbare Orientierung.
7. WISSEN AUFFRISCHEN
Ein bisschen Inspiration tut immer gut. Ein Gartenbuch, ein Tutorial, ein Webinar – such Dir aus, was Dich gerade anspricht.
MEIN TIPP:
Gönn Dir ein schönes Notizbuch und mach es zu Deinem persönlichen Gartenbuch 2026. Ideen, Beobachtungen, kleine Erfolge – alles darf hinein.
8. EINFACH MAL SCHAUEN & BEOBACHTEN
Auch wenn der Garten gerade still wirkt: Geh trotzdem mal raus.
Setz Dich – dick eingepackt – in die Sonne oder an einen geschützten Platz. Schau, wo Eis ist, also wo Wasser stehen bleibt (vielleicht ein guter Ort für Blutweiderich oder Hortensien?) Wo zieht der Wind besonders durch? Wo bleibt der Schnee länger liegen oder taut zuerst?
MEIN TIPP:
Mach Dir ein paar kurze Notizen oder ein Foto mit dem Handy. Im Frühjahr hast Du diese Beobachtungen oft vergessen – und genau dann wären sie richtig hilfreich.
Fotos: Janina Laszlo, Syl Gervais, My Cottage Garden.
Foto 2 - Hintergrund mit AI erstellt